1. Ein Satz, der sagt, was und wo
„Malerbetrieb in Köln-Ehrenfeld. Innen, Fassade, Tapete.“ Mehr braucht die Überschrift nicht. Slogans wie „Qualität aus Leidenschaft“ sagen nichts über dein Gewerk und nichts über deinen Ort. Google liest die Überschrift übrigens mit.
2. Kontakt mit einem Daumen
Auf dem Handy gehört die Telefonnummer als antippbarer Link nach oben, die Anfrage-Schaltfläche gleich daneben. Ein Elektriker mit Notdienst verliert jeden Kunden, der erst die Nummer suchen muss. Wie das konkret aussieht, zeigt die Seite zu Websites für Elektriker in Köln.
3. Echte Fotos
Der lachende Mann mit sauberem Helm aus der Bilddatenbank steht auf hunderten Seiten. Kunden erkennen das. Handyfotos deiner Baustellen reichen, wenn sie hell und scharf sind und ordentlich aufgeräumte Arbeit zeigen. Ein Foto von dir und deinem Team ist mehr wert als zehn Stockbilder.
4. Eine Seite je Leistung
Wenn alles auf einer Seite steht, kann Google nicht unterscheiden, ob du eher Dächer deckst oder Dachrinnen reparierst. Eigene Leistungsseiten mit eigenem Text ranken einzeln. Wer etwa „Flachdach sanieren Köln“ sucht, landet dann direkt auf der passenden Seite statt auf einer allgemeinen Startseite. Wie das aufgebaut ist, zeigen die Websites für Dachdecker in Köln.
5. Ein klares Einsatzgebiet
Nenne die Stadtteile und Orte, in denen du arbeitest. Das hilft dem Kunden („kommt der auch nach Porz?“) und Google beim Einordnen. Besser als eine Liste von zwanzig Orten im Fußbereich sind einzelne Seiten für die wichtigsten Gebiete, jede mit eigenem Text.
6. Projekte statt Behauptungen
„Wir arbeiten sauber und zuverlässig“ schreibt jeder. Drei Projekte mit Foto, Ort und zwei Sätzen zur Aufgabe beweisen es. Vorher-Nachher-Bilder funktionieren bei Malern, Fliesenlegern und im Garten- und Landschaftsbau besonders gut.
7. Vertrauen, das man prüfen kann
Meisterbrief, Innungsmitgliedschaft, Jahr der Gründung, Name des Inhabers. Dazu echte Bewertungen, idealerweise aus deinem Google Unternehmensprofil. Erfundene Kundenstimmen fallen auf. Sie sind außerdem wettbewerbswidrig und können abgemahnt werden.
8. Ein kurzes Formular
Name, Telefon oder E-Mail, Ort, ein Freitextfeld, optional ein Foto vom Schaden. Jedes weitere Pflichtfeld kostet Anfragen. Wichtig ist, dass nach dem Absenden eine Bestätigung kommt und die Anfrage auch wirklich in deinem Postfach landet.
9. Schnell, mobil, rechtlich sauber
Die Seite muss auf dem Handy in wenigen Sekunden stehen. Impressum und Datenschutzerklärung sind von jeder Seite aus erreichbar. Welche Angaben ein Handwerksbetrieb machen muss, erklärt der Ratgeber zu Pflichtangaben auf Handwerker-Websites.